2 HAUSPROTOTYPEN IN MORSBACH

 

 

Der Einsatz von Fertighäusern in einem Neubaugebiet im oberbergischen Morsbach, führte zu extremen Veränderungen der Topographie. Die Grundstücke auf einem für die Region typischen Hanggrundstück wurden entweder aufgeschüttet oder eingegraben.
Um den natürlichen Hangverlauf und die Attraktivität des Ortes zu erhalten, wurde für weitere Bebauungen ein Fertighaustypus entworfen, der durch
variable Split-Levels auf die vorhandenen unterschiedlichen Hangsituationen eingehen kann. Damit wird gezeigt, dass auch mit Fertighaus-Bauweise individuell auf Topographie reagiert werden kann.

Auf einen massiven Keller setzt sich eine Konstruktion aus vorgefertigten
Holztafelelementen, in die erstmalig Betonfertigteildecken eingehängt wurden, um den Schallschutz und die Speicherfähigkeit gegenüber den üblichen Holzbalkendecken zu verbessern.
Um die zentrale Treppe gruppieren sich im Erdgeschoss der offene
Kommunikationsbereich, im Obergeschoss die Individualbereiche Kinder- sowie Elternschlafzimmer. Der einfache Baukörper sowie der Einsatz nur weniger unterschiedlicher Materialien erlaubten innerhalb des vorgegebenen Budgets, eine Abweichung vom sonstigen Standard eines Fertighauses.
Großflächige Holz-Aluminiumfenster ersetzen Kunststofffenster, bauliche
Außenanlagen konnten in Sichtbeton ausgeführt werden.